18.1.05

Wie Sie das Internet zur Ausbreitung von Mundpropaganda nutzen

Die virtuelle Buchtournee zu "Kauf! Mich! Jetzt! Die besten Werbestrategien für Autoren und Selbstverleger"

Das Internet ist für die Ausbreitung von Ideen ein ideales Medium. Deshalb hat die Maus-zu-Maus-Propaganda, wie man sie hier besser nennen sollte, eine große Bedeutung. Anstatt Dinge zu erzählen, sendet man sie mit einem Mausklick einfach an jemand anderen weiter.

Nutzen Sie die Möglichkeit des Mediums, indem Sie explizit zum Weiterleiten auffordern! Und entwickeln Sie ein paar Angebote auf Ihrer Website, die sich weiterleiten lassen:

 Leseproben zum Download und Versenden,
 E-Cards mit Texten oder Bildmotiven,
 Lesezeichen zum Selberdrucken,
 Exklusive Bonustexte,
 Rätselfragen oder Spiele.

Eines der verrücktesten und perfektesten Beispiele dafür, wie man die Welten seiner Bücher auf einer Website weiter ausbaut und lebendig werden lässt, zeigt der schottische Autor Jasper Fforde ("Der Fall Jane Eyre"). Eine wahre Fundgrube von Ideen, die allesamt das Potenzial zur Maus-zu-Maus-Propaganda haben. Sie finden dort ein Kreuzworträtsel, Bilder-Memory, Photoalben, die die im Buch vorkommenden erfundenen Orte zeigen, ein Buch-Upgrade-Center, wo man seine Bücher auf den neusten Stand bringen kann und vieles mehr. Jasper Fforde ist für unkonventionelle Werbeideen immer gut. So versteigerte er bereits zweimal eine Rolle als Romanfigur in seinem neuen Buch. Das eingenommene Geld spendete er für einen guten Zweck.

Bernd Röthlingshöfer

14 Comments:

Anonymous Anonym said...

>E-Cards mit Texten oder Bildmotiven,

E-Cards sind zwar sehr niedlich, bedeuten aber oft den Vorhof zur Hölle für den Anbieter.

Denn da braucht nur ein "Troll" kommen, der die E-Card an einen abmahnwütigen Menschen (z.B. Anwalt) schicken lässt.
Und schon hat man als Seitenbetreiber eine teure Abmahnung am Hals.
Selbst die Grünen (die Partei) mussten mal einen Haufen Geld zahlen, weil sich jemand so einen Scherz mit ihnen erlaubt hat.
Es gibt etliche webbekannte Abmahnfetischisten und die Trolle kennen diese sehr gut.

Die Idee mit der Versteigerung einer Romanfigur gefällt mir allerdings recht gut.

2:17 nachm.  
Anonymous Anonym said...

Hallo,

ich denke auch, dass man als autor nicht mit seinen ergüssen kanusern sollte; wer kauft schon gerne die katze im sack. aber die werbemaßnahmen müssen auch zum produkt passen. ich komme eher aus der "literarischen" ecke und für meine texte wäre ein kreuzworträtsel oder ähnllich lustiger zeitvertreib ganz ungeeignet. daher meine frage: was kann ich dennoch tun, um mein buch, das in einem kleinen verlag erscheint, ins gespräch zu bringen?

comment zum comment: warum wird man abgemahnt, wenn man ecards verschickt?

2:27 nachm.  
Anonymous Anonym said...

Man kann für E-Cards abgemahnt werden, wenn sie an jemanden verschickt werden, der sie nicht haben will. Insbesondere wenn darin noch für ein Buch Werbung gemacht wird, ist es eindeutig unerwünschte Werbung. Und Spam kann inzwischen teuer werden.

2:33 nachm.  
Anonymous Anonym said...

>comment zum comment: warum wird man abgemahnt, wenn man ecards verschickt?

Weil man eine unaufgeforderte Email an jemanden verschickt, der das nicht will.

Obwohl Otto Normalverbraucher täglich mit etlichen Spam-Mails beworfen wird, kann man selbst ernsthaft Ärger bekommen, wenn man auch nur andeutungsweise etwas ähnliches tut - sofern der Empfänger einer dieser Abmahnfetischisten ist.
Dem ist es völlig egal, dass ein Troll seine Email-Adresse als Empfänger eingegeben hat.
Als Seitenanbieter muss man bluten.

Leider sind solche Praktiken nicht nur Realität, sondern auch relativ verbreitet.
Ich habe schon etliche wohlmeinende Kartenanbieter ins Kopfkissen weinen hören (äh. gelesen), die sich völlig verarscht fühlten, aber dennoch mehrere tausend Euro hinblättern mussten.
Die Gerichte geben den Abmahnfetischisten meistens Recht, vor allem bayrische Gerichte.

Ciao

Kathie

2:36 nachm.  
Blogger Bernd Röthlingshöfer said...

Sorry. Da kann ich nur auf meinen Ratgeber verweisen. Einen Tipp völlig ins Blaue kann ich nicht geben, ohne mich ausführlich mit Dir und Deinem Buch beschäftigt zu haben. Aber in meinem Buch gibt es viele Beispiele. Welche, die man nachmachen kann und andere, die einen vielleicht auf ganz neue, eigene Ideen bringen. Ansonsten: melde Dich doch für Pimp My Book, vielleicht kommen wir da zusammen.

2:40 nachm.  
Anonymous Anonym said...

Weil e-cards auch gerne Viren transportieren, sperren sie viele Profis inzwischen grundsätzlich aus der Mailbox - z.B. die Medienleute.
roberto

3:02 nachm.  
Blogger Bernd Röthlingshöfer said...

Zur E-Card Problematik
Ja die Sache unterliegt den Bestimmungen, wie Sie auch für den Versand von E-Mails gelten. Also keine unverlangte Zusendung von E-Mails ohne die eingeholte und nachgewiesene Zustimmung des Adressaten. Gerichte gehen auch von einer Mithaftung des Anbieters aus. deshalb ist die bisherige Praxis E-cards so anzubieten, dass ein Empfänger in ein Formularfeld einzutragen ist, nicht zu empfehlen. Eine Lösung besteht aber darin, nur einen Download der Motive anzubieten. Oder aufwendiger, so wie es E-Card Anbieter Edgar macht, die Genehmigung des Adressaten noch vor dem Versand einzuholen.

3:29 nachm.  
Anonymous Anonym said...

Ja, Titus, das mit dem Blog ist eine gute Idee. Da scheint sich langsam eine Community zu entwickeln. Ich war selbst überrascht: Habe erst ein paar Einträge gemacht in meinem http://myblog.de/romanprojekt/ und in kurzer Zeit mehr Besucher gehabt als auf meiner Homepage. Aber auch hier gilt: Man braucht Zeit, das Blog zu pflegen. Ich habe es übrigens mehr zur Selbstmotivation als zum Marketing gedacht.

3:37 nachm.  
Blogger Titus said...

Alexander: Habe dein Weblog besucht, ein hübscher Hintergrund, kleine Kästchen wie bei einem Notizblock. Gefällt mir! Lachen mußte ich über deinen Eintrag: "Ich sollte das Weblog umbenennen in
1001-Gründe-Nicht-Zu-Tun-Was-Ich-Mir-Vorgenommen-Habe
Für Gestern Grund Nr.2
Oma (94J) im Altersheim schwer krank. Enkel musste hinfahren."
Danke auch für den Hinweis auf mein Journal. Das Thema ist hier allerdings nur heute "Autorenmarketing" - im Alltag treibe ich es wie du und berichte über meine Arbeit am neuen Roman "Basilea".

Titus

4:01 nachm.  
Blogger prami said...

hallo,
jetzt klinke ich mich auch mal kurz ein, muss aber leider in kürze weg ...
mich würde die werbung für mein buch auch interessieren.

4:29 nachm.  
Anonymous Tropical Screensaver said...

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7:04 nachm.  
Blogger Holger said...

Ich liebe den Begriff "Maus-zu-Maus-Propaganda"! Er gehört ab sofort zu meinem festen Wortschatz.

8:31 vorm.  
Anonymous Anonym said...

Hello!

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8:38 nachm.  
Anonymous Anonym said...

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3:18 nachm.  

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